Dr. Till Jaeger

Till Jaeger studierte Rechtswissenschaften in Mainz, verbrachte jedoch zwei Auslandssemester in Dijon. Nach Abschluss des ersten juristischen Staatsexamens begann er 1996 in Neuruppin, Brandenburg, das Referendariat. Anschließend wurde er als Stipendiat der DFG in den Graduiertenkolleg "Europäischer Persönlichkeitsrechtsschutz" in München aufgenommen. Im Jahr 2000 schloss Till Jaeger die Arbeiten an seiner Dissertation zu einem urheberrechtlichen Thema am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht ab. ie Arbeit wurde von Prof. Schricker und Prof. Gautier betreut und als erstes gemeinsames Promotionsverfahren der Ludwig-Maximilians-Universität mit der Université Paris II (Panthéon-Assas) abgeschlossen.

Till Jaeger ist seit 2001 Partner in der Kanzlei JBB Rechtsanwälte. Er berät dort große und mittelständische Übernehmen, Behören und Softwareentwickler in Fragen der IT-Vertragsgestaltung, Lizenzen und weiteren Internetspezifischen Fragen. Diese Tätigkeit umfasst auch die bundesweite gerichtliche Vertretung der Mandanten. Daneben ist Till Jaeger in den Berichen Open Content, Webdesign und Fotografie.

Einen besonderen Tätigkeitsschwerpunkt bilden Rechtsfragen der Open Source Software. Till Jaeger ist gemeinsam mit Prof. Metzger Mitbegründer des Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS). Seine wissenschaftliche Arbeit dort umfasst Publikationen, Vorträge und Seminare, allerdings sind Fragen von Open Source-Lizenzen und Inkompatibilitäten auch in der anwaltlichen Beratung zunehmend relevant für Software-Unternehmen.


Till Jaeger ist außerdem Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Er hält die Vorlesung Alternative license models: Open Source Software and Creative Commons.